Tag 5: Unsere Beratung im Rathaus

thumb_IMG_9936_1024sports impACT. Am letzten Tag der Fachkräftereise trafen wir abermals eine Reihe herausragender Persönlichkeiten des Sportgeschehens und der Jugendarbeit. Das MIZY-Center for Cultural Exchange war unser erster Anlaufpunkt. Das MIZY-Center vermittelte 2008 der DKG Partnerschulen, ohne die es den Austausch Building Bridges nicht gäbe. Inzwischen liegt der Schwerpunkt unter dem neuen Träger Daesan-Foundation auf lokalen Projekten.

Direkt im Anschluss trafen wir in der Metropolitan Government (dem Rathaus der 10-Mio-Stadt Seoul) den Sonderbeauftragten für Internationale Aufgaben und dessen Stab aus Abteilungsleitern für Sport, Jugend und Internationale Kooperation. Für Korea hat eine bilaterale Partnerschaft wirklich einen hohen Stellenwert. Die Abteilungsleiter gerieten schnell ins Schwärmen, wenn sie von Berlin redeten und teilten mit uns viele wertvolle Informationen zur Intensivierung und zum Ausbau der Projekte.

Die DKG spricht sich für eine Städtepartnerschaft zwischen unseren Hauptstädten aus und arbeitet gezielt darauf hin. Daher freuen wir uns sehr, dass es die Stadtteilpartnerschaft zwischen Steglitz-Zehlendorf (Berlin) und Songpa-gu (Seoul) gibt. Umso erfreulicher war das Treffen mit Vertretern der Distriktregierung von Songpa am Nachmittag. Songpa ist auch aus sportlicher Sicht als Heimat des Olympiaparks und der Korea Sports University attraktiv. Im beeindruckenden Konferenzraum mit Willkommensbanner und Pressevertretern wurden wir besonders höflich willkommen geheißen und hatten nach dem offiziellen Begrüßungspart eine angenehme Gesprächsrunde mit Frau Huh von den „Bright Future Volunteers“, die viel zwischen den Städten Berlin und Seoul vermittelt.

Der nächste Besuch verursachte vor allem bei den Taekwondo-Delegationsmitgliedern Gänsehautmomente, da uns der Präsident des Weltverbandes im WTF-Headquarter am Gyeongbuk Palace höchstpersönlich empfing. Ihm liege die Arbeit mit Jugendlichen und vor allem mit jungen Flüchtlingen sehr am Herzen und er bot Unterstützung durch die WTF an. Im Gespräch mit seinem Ressortleiter für Internationale Arbeit erfuhren wir mehr über Ziele und Aufgaben der neu eingerichteten Stiftung zur Unterstützung von Flüchtlingen durch die Taekwondowelt.

Der Abschluss unserer Delegationsreise war eine Gesprächsrunde mit Vertretern des Goethe-Institutes und der betreuten PASCH-Schulen (d.h. anerkannte Schulen in Korea mit Deutschunterricht). In entspannter Atmosphäre bestätigten die Schulvertreter abermals den harten Schulalltag der koreanischen Kinder und Jugendlichen. Unterricht bis abends 21 Uhr sei Alltag und Ferien würden nicht zum Urlaub, sondern für Ferienkurse genutzt. Denn alle Schüler sollen die nationsweit einheitlichen Abschlussprüfungen bestmöglich bestehen, um die Punktzahl für eine Top-Uni zu erreichen. Zwei so unterschiedliche Lernkulturen in Deutschland und Korea zu verbinden ist nicht einfach, aber ein lohnenswertes Ziel.

Damit waren die offiziellen Besuche abgeschlossen und wir konnten den letzten gemeinsamen Abend genießen. Als Gruppe mit sehr verschiedenen Kompetenzbereichen haben wir schnell zueinander gefunden und die 5 Tage haben unsere Erwartungen übertroffen. Mit Koffern und Erfahrungen bepackt stand am nächsten Morgen der Heimweg an.
Zufriedene Grüße aus Seoul
Hilko

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