Details vom Vorbereitungsseminar: Der Beginn eines neuen Abenteuers

Am 30.06.2018 wurde in den Seminarräumen des Koreanischen Kulturzentrums in Berlin das Vorbereitungsseminar zur aktuellen, sechsten Runde von Building Bridges 2018/19 durchgeführt. Das siebenköpfige Team rund um die Organisation, offizielle Gäste und natürlich die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie deren Eltern trafen am frühen Vormittag zusammen, um gemeinsam in einen aufregenden und arbeitsreichen Tag zu starten. Es versprach ein sonniger Samstag mitten in Berlin zu werden – die Aufregung und Vorfreude waren greifbar. Von leisem Tuscheln begleitet füllten sich die Stühle.

Zur Begrüßung richtet Herr Dr. Uwe Schmelter, Präsident der Deutsch Koreanischen Gesellschaft, aufmunternde Worte an alle Anwesenden: Nun sei es die Aufgabe der versammelten Jugendlichen, interkulturelles Verständnis zu entwickeln und es für die Stärkung der Beziehung unserer Länder einzusetzen. Sie mögen als Pioniere nach Südkorea reisen und als Multiplikatoren ihre Erfahrungen in Deutschland teilen. Building Bridges als Leuchtturmprojekt der Deutsch Koreanischen Gesellschaft lebe von motivierten und offenen Persönlichkeiten. Die begeistertem Zuhörer bedankten sich mit großem Applaus für die Eröffnungsrede.

Für die Teilnehmenden folgte ein intensives Kennlernspiel in der Sommersonne zur Überwindung anfänglicher Schüchternheit. Anschließend der spannende Programmpunkt: Was erwarte ich als TeilnehmerIn von diesem Austausch. Hieraus entwickelte sich eine Diskussion über die vielleicht unmögliche Trennung von Sight-seeing, Kultur und persönlichen Erlebnissen in einem so weit entfernten Land. Sehr zur Überraschung der diesjährigen Teamer Oscar Freyer und Jessica König war Herr Dr. Schmelter auch hier ein willkommener Beobachter der Session. So konnten sie unter Aufregung sich selbst und die eigene Arbeit gut präsentieren.

Im zweiten Teil folgten die Präsentationen über den anstehenden Besuch in Korea, Benimmregeln und organisatorische Aspekte des Austausches. Es war schwer in der kurzen Zeit inhaltlich alles abzuarbeiten, da sich dank der neugierigen Teilnehmenden zu vielen Themen fundierte Gespräche entwickelten – ein Zeichen einer angenehmen, lebendigen Gruppendynamik.

In den letzten Jahren hatte sich gezeigt, dass gerade beim Gespräch über den Besuch in Korea eine Trennung von Eltern und BrückenbauerInnen angebracht ist. Daher besprachen die Teamer Oscar und Jessica organisatorische Details mit den anwesenden Eltern, während die Jugendlichen mit einem muttersprachlichen Koreaner einen Crash-Kurs zur Koreanische Sprache absolvierten. So war gewährleistet, dass zielgruppenspezifisch alle Fragen offen und ohne Zurückhaltung angesprochen wurden.

Bei der Multikulti-Fotochallenge auf dem Potsdamer Platz im Anschluss sollten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen Deutschlandbesucher fragen, was typisch Deutsch sei, um dies dann in Fotos nachzustellen. So entstanden die seit Jahren witzigsten und ehrlichsten Bilder. Sie werden als großartige Erinnerungen verewigt.

Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im koreanischen Restaurant Hodori. Der lange Tag war allen anzumerken und dennoch entwickelten sich wieder ausgesprochen angeregte Gespräche und die Zeit verging wie im Flug. Zu schnell fuhren dann die Züge ab, um alle sicher zurück in ihre Heimatstadt zu bringen. An diesem Samstag wurde der solide Grundstein für einen erfolgreichen und spannenden Austausch gelegt.

Advertisements
Veröffentlicht in Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.