Eine kleine Zeitreise später und alle sind glücklich in Südkorea

Im Bewusstsein der (Verspätungs-)Gefahren eines Abfluges aus Tegel versammelten sich unsere diesjähriges Building-Bridges-Teilnehmenden und TeamerInnen gut drei Stunden vor Boarding-Time am Terminal A09.
Voller Aufregung ging es direkt in die erste Schlange. Und zurecht! Zwar lief das Baggage-Drop-Off ohne Probleme (dank des Online-Check-Ins vom Vorabend), doch dann kam die Hürde der Sicherheitskontrolle. Geschlagene zwei Terminals weit reichte hier die Reihe der Wartenden.

Noch eine Stunde bis Boarding.

Und die Schlange schlich voran, ebenso wie die Zeit. Drei Minuten vor Boarding waren dennoch alle wohlbehalten durch den Sicherheitscheck geschleust, nur eine Powerbank schien in Deutschland zurückbleiben zu müssen.
Als der Schluss der Flugzeugtür nahte und die Powerbank, sowie Jessy und Emma, noch immer am Gate neben einem Mitarbeiter des Bodenpersonals standen und hektisch von einem Fuß auf den anderen tappsten, entschloss man sich, die Powerbank (trotz zu hoher Amperzahl) an Board zu lassen. So hasteten endlich die letzten Teile unseres 12-köpfigen Teams rechtzeitig in den Flug nach Helsinki.
Dennoch starteten wir mit 45 Minuten Verspätung. Zwei Stunden und ein weiteres Hetzen über den Flughafen Helsinki später erreichten wir pünktlich unser Abfluggate Richtung Seoul.

Reichlich müde, aber aufgekratzt gab es ein wenig Durcheinander beim Ausfüllen aller erforderlichen Einreisepapiere, als wir in Seoul aus dem Flieger stiegen. Und dann steigerte die Aufregung sich bei jedem Schritt, der uns näher zum Ausgang brachte.

Voller Erwartungen schritten wir durch die letzte Automatiktür ins Foyer des Flughafens Incheon und da begrüßten sie uns – die koreanischen AustauschpartnerInnen.

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Unser erstes gemeinsames Bild. Glückliche Müdigkeit auf allen Gesichtern.

Sehr zur Freude der TeamerInnen entwickelten sich die ersten zaghaften Gespräche noch bevor die eigentliche Vorstellungsrunde überhaupt begann. Nach besagter Vorstellung gab es dann kein Halten mehr: die organisatorischen Ansagen wurden überhört, als sich die Jugendlichen über Schule, Sprache, Fußball, Klischees, Essen und das gemeinsame Programm austauschten.
Dennoch erreichten wir mit einiger Arbeit der Betreuenden, dass die Zuteilung der Deutsch-Koreanischen Pärchen klar wurde.

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Hätte der Start denn ein besserer sein können? Kaum.

Den krönenden Abschluss unseres Kennenlernens bildeten dann das erste gemeinsame Mittagessen (nach einem Sprint durch Starkregen) und ein Besuch in einem ruhigen, koreanischen Café. Schließlich darf – der Verringerung des Jetlags wegen – erst abends geschlafen werden. Da ist Koffein dann ein willkommener Helfer.

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Veröffentlicht in Blog

Ein Kommentar zu „Eine kleine Zeitreise später und alle sind glücklich in Südkorea

  1. Schade dass ich nicht mehr so jung bin. Wie ich klein war, hatte Korea gerade den Krieg überstanden.

    Viel Spaß
    Michael Geier

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