Schule Hautnah

Tagesbericht von Selma:

Heute sollten wir einen Tag in der Schule verbringen. Die Schule fing erst um 8:30 Uhr an. Es sind wirklich sehr kleine Klassen und sie haben hübsche Räume.
Als wir ankamen gingen wir schnell in die Klassenzimmer, legten unsere Sachen ab und wechselten dann das Gebäude. Ich erfuhr, dass unsere koreanischen Partner jeden Morgen beten und singen und eine Predigt hören.
Das dort gesungene Lied war ganz schön, allerdings unterschied die Predigt in manchen Teilen sehr von meiner Sicht auf einige Dinge. Ich habe zwar eine komplett andere Meinung, aber ich akzeptiere die Meinung, die in der LIS unterrichtet wird. Nach dieser Predigt gingen wir wieder in die Klassenräume.
Ich habe gemerkt das Deutsche sehr viel positive Aufmerksamkeit und Interesse von koreanischen Schülern bekommen.

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Die ersten zwei Unterrichtstunden waren Englisch. Eine Schulstunde dauert , wie bei uns, 45 Minuten. Die Englischlehrerin war sehr nett und die Schüler auch. Wir lasen einen Text, es war ein bisschen schwer für mich den Text zu verstehen, da ich in der 9. Klasse und erst 12 bin.
Trotzdem habe ich es versucht und mir ist aufgefallen das sich niemand der Koreaner gemeldet hat, sondern einfach die Lösung gesagt hat.

In der Schule hatten sie eine wirklich lustige Schulglocke, es klang wie ein richtiger Song. Die Pause ist 10 Minuten lang, in dieser Zeit haben mich viele Koreaner angesprochen und wir haben Nummern und Kakao Talk IDs ausgetauscht.
Kakao Talk ist das Koreanische Whats App.

Auf Englisch folgte Geometrie.  Das überraschte mich sehr, da ich aus Deutschland Geometrie nur als ein Thema der Mathematik kenne und nicht als eigenständiges Fach. Ich habe nichts verstanden. Allerdings fiel mir auf, dass die Koreaner irgendwie wenig Aufgaben in einer Stunde machen, diese dafür aber in ein paar Sekunden erledigen.
Der Lehrer meinte: „Ihr habt 30 Sekunden Zeit, um Aufgabe 48 zu machen“.
Das haben die Koreaner tatsächlich geschafft.

Nach Geometrie hatten wir eine Mittagspause, dort hatte ich viel mit meinen neuen Freundinnen gemacht und Koreanisch gegessen. Das Essen war ein wenig ungewohnt, am meisten mochte ich das Kimchi und am wenigsten mochte ich ein undefinierbares, grünes Gemüse dessen Namen ich leider nicht weiß.

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Nach dem wir essen waren trafen wir uns mit Mr. June, Jessy und Oscar, um die Austauschpartnerprojekte zu besprechen. Nachdem alle Fragen geklärt waren ging jeder zu den sogenannten „Activities“ des Partners, ich glaube es ist sowas wie eine AG. Hier werden unter anderem Fußball, Kochen, Zeichen oder Basketball angeboten. Ich musste Klettern, es hat sehr viel Spaß gemacht und zwei meiner neuen Freundinnen waren auch da.
Was mir dort auffiel war, dass die Koreaner einen Englischen und einen Koreanischen Namen haben. Anschließend trafen wir uns nochmal mit den Betreuern, die uns genau erklärten, wann wir schlafen gehen sollten, damit wir am nächsten Tag genug Energie hätten für den Tag in der Innenstadt.
Dies war der beste Tag bis jetzt. Ich habe nun viele neue Freunde gefunden und Erfahrungen gemacht.  :)

 

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