Regenschauer in Seoul und Wirtschaftslehre im Bank of Korea Money Museum

Tagesbericht von Nicolas:

Freitag. Der vierte Tag meines Aufenthaltes in Korea, beginnt mit dem Klingeln meines Weckers um 8:15 Uhr, zwei Stunden später als an den vergangenen beiden Tagen und fünf Stunden bevor ich aufstehen würde, wäre ich jetzt in Deutschland.

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Zum Frühstück gibt es heute nichts warmes Herzhaftes wie die letzten Tage, sondern Früchte, Tee und Milch. Nachdem wir beide im Bad gewesen sind und gepackt haben, verlassen Jaewon (mein Austauschpartner) und ich die Wohnung um 9:30 Uhr und fahren mit der U-Bahn Richtung Myeong Dong Station, wo wir uns um 10:00 Uhr mit dem Rest der Gruppe und den Betreuern treffen sollen. Dummerweise ist dort jedoch niemand, weil die Uhrzeit auf 11:00 Uhr verschoben worden ist und wir als einzige davon nichts mitbekommen haben.

Nach Kommunikation über KakaoTalk mit den anderen, treffen wir treffen uns in einem Café, wo wir auf den Betreuer der Koreaner warten. Zusammen mit ihm laufen wir dann durch das verregnete Seoul zum Bank of Korea Money Museum. Hier erfährt man alles, was es über koreanisches Geld und Währungen im Allgemeinen zu wissen gibt.

Danach gibt es Mittagessen in einem Restaurant: Suppe mit Nudeln und etwas Fleisch! Nach dem Essen geht es wieder raus in den strömenden Regen, der wenigstens ein Gutes hat: Er reinigt die Luft etwas von dem Feinstaub, wegen dem man in Seoul oftmals Menschen mit Mundschutz sieht.
Nun dürfen wir uns frei bewegen und die Gegend erkunden. Nachdem einige Läden abgeklappert worden sind, wärmen Jaewon, einige andere aus der Gruppe und ich sich bei Starbucks auf, bevor wir dann, mit Umweg über den Klamottenladen Uniqlo, zum vereinbarten Treffpunkt für alle laufen.

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Für die finale Ansprache der Betreuer vor dem Wochenende, das wir allein mit den Gastfamilien verbringen dürfen, fahren wir mit der U-Bahn zum Dongdaemun Design Plaza, wo wir dann von den Betreuern entlassen werden, aber trotzdem weiter als Gruppe durch die Stadt laufen.

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Jaewon und ich verabschieden uns dann jedoch von allen und gehen Chinesisch essen. Danach treffen wir Jaewons Vater bei seiner Chorprobe und gehen dann, ohne den Vater, zu einer Taekwondo-Aufführung von Jaewons Schwester, bei der die jungen Schüler ihre Fähigkeiten beim Schlagen, Treten und Ausführen artistischer Kunststücke präsentierten. Als die Vorführung vorbei ist, war es bereits spät und nachdem wir von Jaewons Vater abgeholt wurden und nochmal zu einem historischen Gebäude fuhren, um einen beeindruckenden Ausblick auf das nächtliche Seoul zu erhalten, geht eine weiterer langer, anstrengender, aber auch toller Tag zu Ende, nach dem Jaewon und mir einfach nur noch die Augen zufallen.

 

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