Wochenendimpressionen #2

DSC00398Benedikts Wochenende: Am Samstag, dem ersten Tag des Wochenendes schliefen Hugo, David, Daniel und ich bei David zuhause. Seine Wohnung war ziemlich groß und David hat sehr viele Gitarren. Außerdem hat er so viel Platz in seiner Wohnung, dass er uns (Hugo und mir) ein Gästezimmer anbieten konnte.

Ausschlafen konnten wir nicht wirklich da wir in die Schule mussten, weshalb wusste ich damals noch nicht wirklich. Als wir zum Frühstückstisch kamen hatte sich das Frühstück als echtes Festessen herausgestellt, da es wirklich viel gab z. B. paniertes Hähnchen, ganz kleine Fische (die man ekliger Weise mit Kopf und allem gegessen hatte), Garnelen, Nutella und Cornflakes…Auf jeden Fall waren wir sehr spät und mussten ein Taxi bestellen, um noch pünktlich zur Schule zu kommen.

Dort angekommen wurde mir auch klar warum wir unseren Samstag für die Schule opfern mussten, es gab nämlich eine Art Flohmarkt in der Schule und ich denke Daniel hatte dort etwas zu. Am Flohmarkt, meinte Daniel, sollte ich mir was von einem Coupon kaufen, doch ich hatte keine Idee was ich mir kaufen sollte, irgendwann fand ich ein cooles Kuscheltier von KakaoTalk und ich kaufte sogar noch ein weiteres. Später lernte ich die Familie von Daniel kennen und ich stellte fest, dass sie wirklich nett waren und vor allem hatte ich keine Probleme, sie zu verstehen. Am Ende des Flohmarktes fuhren wir mit Daniel und seiner Familie nach Chinatown, leider weiß ich nicht wo das liegt, aber in der Nähe von Incheon und es sah alles sehr traditionell aus.

Dort gingen wir in ein Museum, das von der Geschichte der Chinesen erzählt, die einst nach Korea kamen. Der Schwerpunkt des Museums bezog sich aufs Essen und da die Chinesen nicht so viel Geld hatten aßen sie regelmäßig Chun Jang die man ,,Black Noodles“ nennt. Die Black Noodles sind ein sehr einfaches und günstiges Essen und schmecken tut es auch, davon konnte ich mich überzeugen lassen. Vor allem ist mir aufgefallen, dass die Chinesen hölzerne Stäbchen benutzen und die Koreaner metallische. Als wir das Museum zu Ende besichtigt haben, sind wir zu einem Freizeitpark nach Incheon gefahren der Wolmido heißt.

Dort gab es komischer Weise fünf Schiffsschaukeln die, noch komischerer Weise alle ,,Viking“ oder ,,Super Viking“ hießen. Das Highlight aber war ein sich drehendes und schwenkendes und hüpfendes Rat was ,,Disco Pang Pang“ hieß und ziemlich gefährlich war, da man keine Anschnallgurte hatte oder gesicherte Sitze. Hätte man den unhandlich, metallischen Griff theoretisch losgelassen wäre man durch die Luft geflogen. Trotz alledem hat es ziemlich Spaß gemacht, danach bin ich auf einer dieser Schiffsschaukeln gewesen und auch das hat viel Spaß gemacht. Nach alledem fuhren wir noch Korean BBQ essen und das war sehr lecker, dazu gab es viel Salat und Soßen.

Ungefähr um 21 Uhr fuhren wir zu Daniels Wohnung und die war ziemlich cool denn er wohnte im 14. Stock und der Ausblick war sehr toll. Seine Wohnung war auf jeden Fall kleiner als die von David doch ich fand sie sehr gemütlich. Dort haben wir noch Playstation gespielt und Fußball geguckt und dann war der Tag auch schon zu Ende.

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Am nächsten Tag, also am Sonntag hatte ich sehr gut geschlafen und geweckt wurde ich wieder mit einem sehr vollen Frühstückstisch voll mit Fleisch, Salat, Cornflakes… Nachdem ich reichlich gegessen hatte, machten wir uns fertig für die Kirche. Zum Glück mussten wir keine festliche Kleidung anziehen, denn die hatte ich im Koffer im Guesthouse vergessen. Als wir fertig waren fuhren wir knapp 20 Minuten zur Kirche, als ich die Kirche sah erschien sie mir sehr normal und modern doch als sich plötzlich Daniels Schwester und Daniel von den Eltern verabschiedeten, realisierte ich das diese Kirche nur für Erwachsene war. Doch so schlimm war es auch wieder nicht denn die ,,Kinderkirche“ lag nur einen Katzensprung weit weg. Als wir bei der Kirche angekommen waren, stellte sich heraus das die vermeintliche Kirche, ein Keller eines Wohnhauses ist. Die Messe war eigentlich ganz normal: man sang ein bisschen, dann betete man ein bisschen, es war ganz ok. So ziemlich am Ende der Messe kam eine Frau zu mir und wir unterhielten uns über den Schüleraustausch. Als wir die Kirche verließen warteten schon die Eltern auf uns und wir aßen Mittag. Das Mittag war mein Lieblingsessen: Bulgogi. Es war natürlich sehr lecker. Nach dem Mittag schauten wir im Kino einen Film namens Venom der ziemlich cool war.  Nach dem Film gingen wir zu Daniels Wohnung und arbeiteten an unserer Power Point über Deutschland und Korea. Um ungefähr 20 Uhr brachten mich die Eltern zurück zum Gasthaus und ich bekam noch sehr tolle Geschenke.

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