Wochenendimpressionen #4

DSC00408Hugos Wochenende: Samstag, der 27.11, Seoul und Umgebung, Südkorea: Wir wachten auf. Benedikt und ich guckten verschlafen und hungrig aus der Wäsche. Die Stimmung war gut. Dann sahen wir den reich gedeckten Frühstückstisch und die schon gute Stimmung wurde noch besser. Es gab äußerst dicke Toastbrotscheiben (und für ebenjene Nutella), Bohnen mit Garnelen, Kimchi, Kimchireis, ein paniertes, in streifen geschnittenes Fleisch mit  Sauce, Feigen, Trauben, Mandarinen, Rührei, Würstchen, kleine durchsichtige Fische in brauner Sauce, 冬枣(kleine apfelähnliche Früchte, mit einem pfirsichkernähnlichen Kern) und ein Kakao ähnliches Getränk, von welchem mir mein Partner nur sagen konnte, dass es „irgend ein Pulver“ sei. Ich versuchte alles zu probieren und fand vieles sehr lecker.

Vollkommen vollgefuttert, nahmen wir das Taxi zur Schule. Dort angekommen, schlenderten wir über den Flohmarkt und ich erstand zwei hübsche Paar Stäbchen.

Als hätten wir kaum was gegessen, hatten wir auch gleich wieder was zum Mampfen in der Hand. In diesem Fall eine Teigwurst, in Schlangenlinien aufgespießt und in Brühe gekocht, welche leicht nach Fisch schmeckte. Außerdem gab es dort sehr leckere Limonade. An Aktivitäten wurde auch nicht gespart, immer konnte man etwas tun.

Dann bewegten wir, eine sehr große Gruppe, uns von der Schule weg und liefen durch Seoul. Dabei lernte ich Charlie kennen und wir unterhielten uns den Rest des Abends über Gott und die Welt. Dies war sehr interessant, da er aufgrund mysteriöser und unauffindbarer Schmerzen für zwei Jahre die Schule verließ, um in den Bergen zu meditieren.

Auf dem Weg durch Seoul machten wir ein paarmal halt. Der erste Stop, war ein Puppy Café, in welchem Charlie zum ersten Mal einen Hund streichelte. Kurze Zeit später, hielten wir an einem fotofix Automaten, welche in Korea deutlich fortschrittlicher sind, als in Deutschland. Dann machten wir Rast in einem relativ kleinen Restaurant. Dort gab es Kimbab und Ramen und beides war sehr lecker. Außerdem gab es Beilagen, welche wir zwar nicht alle identifizieren konnten, mir jedoch die meisten schmeckten. Im Anschluss gingen wir weiter und trafen auf einen riesigen Springbrunnen, welcher passend zur Musik, Lichtfarbe und Fontänen veränderte. Dort tanzten wir ein wenig und begaben uns auf den Heimweg. Dort angekommen, begab ich mich recht schnell ins Bett.

 

Sonntag, der 28.11, Seoul und Umgebung, Südkorea:

Ich erwachte alleine. Das Frühstück war weniger unterschiedlich, jedoch trotzdem weiterhin mehr als ausreichend. Da wir nicht allzu früh aufstehen wollten, beeilten wir uns und waren innerhalb kürzester Zeit an der Bahn. Dort sind alle Bahntüren durchnummeriert und wir mussten zum anderen Ende des Bahnsteigs sprinten, als uns klar wurde, dass wir an 2-1 an Stelle von 7-1 standen. Kurze Zeit später saßen wir in der Kirche und bekamen mitgeteilt, dass wir viel zu früh waren. Als dann die 2-stündige chinesische Messe durch war, war uns auch klar warum es in der Kirche WLAN gab. Verabschiedet wurden wir vom Pastor, mit den Worten „ich liebe dich“.

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Im Anschluss stillten wir unseren Hunger mit Burgen, welche anstelle von Brot, Reis hatten. In meinem Fall, war es ein Bulgogiburger. Dann setzten wir uns in ein Café und überbrückten ein wenig Zeit, bis ein paar der anderen zu uns stoßen konnten. Ebenjene trafen wir am nächsten Tagesziel, dem Seodaemun Gefängnis. Dieses wies große Ähnlichkeiten, mit den deutschen Konzentrationslagern auf und wurde von den Japanern benutzt, um koreanische Freiheitskämpfer zu internieren.

 

Der folgende Programmpunkt, war vollkommen gegensätzlich zum vorherigen. Wir fuhren zum Seoul Tower. Dort angekommen machten wir sowohl von unten, als auch von oben, sehr schöne Bilder der Umgebung.

Von der wundervollen Aussicht noch vollkommen eingenommen, fuhren wir nach Hause und verbrachten dort scherzend und lachend den Rest des Abends.

Meiner Meinung nach, die beste Möglichkeit den Abend ausklingen zu lassen.

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