Die große Verabschiedung (für’s Erste)

DSC00791Es war ein emotionaler letzter Morgen in Korea. Um 8:00 Uhr waren wir am Flughafen in Incheon verabredet. Die Betreuer Oscar und Jessy stiegen um 6:36 in ihren Bus, die Teilnehmenden wurden von den Gastfamilien gebracht.

Am Morgen zuvor lief der Online-Check In, so konnten wir uns direkt zum Baggage Drop stellen und bis auf einen Teilnehmer (seine Gasteltern zwangen ihn ein gigantischen Frühstück einzunehmen und so entstand eine etwa 15-minütige Verspätung) waren alle pünktlich.

Doch wieder gab es Probleme. Nach der Aufgabe unseres Gepäcks wurden Emma und Kim in einen separaten Sicherheitsraum gerufen. Grund: die Power Bank im Koffer. Diese wurde dort – nach den Erfahrungen in Tegel – extra stationiert, damit es diesmal keine Probleme geben würde. Doch umsonst. Die Power Bank wurde vom freundlichen, koreanischen Sicherheitsbeamten ins Handgepäck verbannt.

Nachdem auch Nikolas gut gesättigt, aber leider nach allen anderen, sein Gepäck ohne weitere Zwischenfälle in die Untiefen der Flughafenlogistik geschickt hatte, entstand unser vorerst letztes Gruppenbild.

Liebevoll begleiteten uns unsere koreanischen Partner bis zur Schlange der Sicherheitskontrolle. Kleine Tränen rollten, als wir uns zuwinkten und eher rückwärts durch die erste Pass- und Boardingpasskontrolle begaben. Wollten wir doch den Blick nicht lassen, von unseren neuen Freunden, diesem faszinierenden Land und all unseren Erlebnissen.

Doch es musste sein. Schließlich schloss sich hinter uns die automatische Tür und wir wurden durch Sicherheitskontrollen, Ausreisekontrollen und erneute Passkontrolle geschleust, um schließlich vor unserem Gate zu landen.

Unser Flug nach Helsinki war diesmal ein Tagesflug und ausgestattet mit einer deutlich größeren und spannenderen Film- und Serienauswahl, als es unser nächtlicher Hinflug behaupten konnte. Wir alle nutzen dieses Angebot dankbar.

Angekommen in Helsinki der erste Kulturschock. Das Wasser war wieder unbezahlbar, der Kaffe kam wieder aus Automaten, nicht mehr aus Siebträgermaschienen und überall stand gebrauchtes Geschirr herum. Willkommen in Europa.

Doch spätestens in Tegel dann die große Wiedersehensfreude: einige Eltern und Freunde warteten um ihre Weltreisenden zu begrüßen. Endlich waren wieder alle Ausschilderungen lesbar, man Verstand die Ansagen (so gut Flughafenansagen eben zu verstehen sind) und fand sich ohne Hilfe Dritter zurecht.

Es waren aufregende, spannende, lustige, lehrreiche, faszinierende Tage. Es waren Tage, in denen tiefe Freundschaften ihren Anfang fanden. Tage, in denen wir zu einem Team wurden.

 

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