[K-Musik] Ein Volkslied mit der Bedeutung einer Nationalhymne

Willkommen in der neuen Woche und einem neuen Einblick in die koreanische Musik. Diesmal begleitet uns „Arirang“, ein Volkslied, in den Montag (hier der Link). Erste Überlieferungen hiervon sollen bereits aus dem Jahr 57 v. Chr. stammen.

Dementsprechend viele Varianten dieses Liedes sind bekannt: wohl mehr als 3.600. Der Refrain soll ihnen allen gleich sein und besteht aus der Liedzeile „Arirang, Arirang, Arariyo (아리랑, 아리랑, 아라리요)“.

Eine ursprüngliche Fassung handelt von der Geschichte eines jungen Paares, welches in unglücklicher Liebe gefangen und durch einen tiefen Fluss getrennt war.

Allerdings stieg Arirang in der Zeit der japanischen Herrschaft über Korea zu einer Hymne des Wiederstandes auf. Viele Versionen aus dieser Zeit beschäftigen sich mit den Themen Ungerechtigkeit, Guerillakampf und den Notlagen der Bevölkerung.

Die wichtige Rolle in der aktuellen koreanischen Geschichte:

Sowohl Südkorea (im Jahr 2012) als auch Nordkorea ( im Jahr 2014) ließen Arirang erfolgreich bei der UNESCO als immaterielles Kulturerbe registrieren.

Zur Winterolympiade 2018 liefen die nord- und südkoreanischen Teams unter einer gemeinsamen Flagge zu diesem – für beide Nationen so wertvollen – Volkslied bei der Eröffnungszeremonie ein.

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