Tag 3: Moderne Kunst vs barocke Musik

12.04.2017 Am ersten Tag konnten die deutsch-koreanischen Partner die Straßen der Stadt erkunden- heute folgte die Tour auf dem Wasser. Kaum hatten wir festen Boden unter den Füßen, stand schon die inspirierende, aber noch tonarme Ausstellung „Bird Song“ der Künstlerin des Jahres 2017 Keman Wa Lehlure an. Die Deutungsvielfalt ihrer Plastiken erschlossen sich nicht unbedingt jedem Betrachter sofort, aber darüber konnte das Schokoladenmitmachmuseum inkl Verkauf gut hinwegtrösten. Tongewaltiger wurde es dann am späten Abend, als wir nach einer intensiven Einführung in das Werk von Brahms und in die Geschichte des Konzerthauses schließlich das „Deutsche Requiem“ am Gendarmenmarkt hören konnten. Zwar kein Stück zum Mitschunkeln, aber ein klanglicher Genuss und für alle von uns eine Premiere.

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Tag 2: Past and Politics

11.04.2017. Begrüßt wurden wir am zweiten gemeinsamen Morgen von herzerwärmendem Nieselregen. Wir hielten tapfer die Stellung und konnten uns die Denkmäler rund um den Platz des 18. März ansehen. Tristem Wetter und traurigen Wahrheiten zum Trotz verfolgten alle Schülerinnen und Schüler die Tour aufmerksam und ließen sich von diesem geschichtsträchtigen Programmauftakt nicht abschrecken. Diesen komplettierte die Besichtigung des imposanten Reichstages auf der anderen Straßenseite. In der sitzungsfreien Zeit war der Besucherandrang groß, das politisches Tagesgeschäft dafür umso eingeschränkter. Das ließ viel Raum für Fragen und noch mehr Zeit für die Besichtigung der Glaskuppel, ohne eine kontorverse Bundestagsdebatte zu verpassen. Glück gehabt.

Tag 1: Quer durch Berlin

10.04.2017. Am Montagmorgen wurden wir mit unseren koreanischen Gästen herzlich in der koreanischen Botschaft empfangen. Der stellvertretende Botschafter, Herr Lee, zeichnete ein differenziertes Bild der (bi)lateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Korea (Er wünsche sich mehr als nur Samsung-Smartphones und K-Pop-Einflüsse in Deutschland). Ganz ungewohnt bewegende Worte in diesem sonst so stoisch diplomatischen Metier. Hoch her ging es auch im Begrüßungsworkshop im koreanischen Kulturzentrum zur Vorbereitung der 22 Teilnehmenden auf die gemeinsamen 11 Tage. Kreuz und quer durch Berlin führte die City-Rallye im Anschluss, um der koreanischen Seite und den zugereisten Jugendlichen die bunten Seiten der regengrauen Stadt zu präsentieren. Dennoch gut gelaunt konnten wir bei indischer Küche den Tag ausklingen lassen und Toms Gebutstag feiern. Einen Tag älter geht es morgen weiter.

Ideen bündeln- Unser Vorbereitungsseminar 2017

Am Samstag, den 04.03.2017, kamen die BrückenbauerInnen erneut im Koreanischen Kulturzentrum (Berlin) zusammen. Das entscheidende Ziel, den Besuch der Koreaner im April zu gestalten, war für uns bei der Fülle an Einfällen eine Tagesaufgabe. Vor Ort wurden die Jugendlichen durch unseren Vereinspräsidenten Herrn Weise begrüßt und vom BB-Team durch Weiterlesen „Ideen bündeln- Unser Vorbereitungsseminar 2017“

Tag 9: Zeit für einen Rückblick

Am letzten Tag haben wir uns in der Schule Zeit genommen die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Den Morgen verbrachten wir mit Gruppenspielen. Es ist doch immer wieder schön auch Gemeinsamkeiten zu entdecken, so fanden wir ein Spiel mit identischen Regeln, welches in Korea unter dem Namen „Mafia“ bekannt ist und in Deutschland als „Werwolf“. Eine Vorbereitete Fotoslideshow mit Bildern von uns aus den vergangen Tagen brachte uns noch ein mal gut zum Lachen. Nach dem Mittagessen in der Schulmensa hatten wir ein Stunde Zeit an jeden Teilnehmer ein paar Zeilen zu schreiben, so dass uns später noch gut unsere Abenteuer und Freunde in und aus Korea in Erinnerung bleiben können. Am Abend verbrachte jeder ein letztes Mal Freizeit mit seiner Familie und es blieb genug Ruhe um zu packen.

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Tag 8: Besuch in der Deutschen Botschaft

Der Tag heute startete mit einer Führung im Nationalmuseum Korea. Das Museum selbst macht schon einiges her und auch die Ausstellungsstücke aus den unterschiedlichen Dynastien der koreanischen Geschichte waren sehr schön anzusehen. Unser Mittagessen aßen wir in der Nähe vom Namsan Tower. Diese Gegend ist bekannt für die koreanische Variante vom Schweineschnitzel. Am späten Nachmittag stand ein Besuch in der Deutschen Botschaft an. Wir wurden großzügig Empfangen, bekamen einen Einblick in die Arbeit eines Diplomaten und wir durften sogar alle Fragen stellen die uns so einfielen.
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Tag 7: Flanieren in Seoul

Mitten in Seoul befindet sich der (경복궁) Gyeongbokgung, eine historische Palastanlage in der König Sejong im 15. Jahrhundert lebte. Nachdem wir den Palast und seine schöne Parkanlage erkundet hatten, schländerten wir durch die Gassen eines traditionellen Dorfes gleich neben dem Palast. Im Anschluss spazierten wir durch weitere Gassen und Einkaufstraßen wie den Essensmarkt und Insadong. Am Abend hatten wir noch einen besonderen Programmpunkt. Wir besuchten das aktionsreiche Theater „Jump“, bei dem wir mit viel Humor und tollen Akrobatik einlagen beeindruckt wurden.dsc02086